MAKRO MONEY - DER SCHÖNE SCHEIN


"Geld rein ökonomisch zu betrachten greift meiner Meinung zu kurz." Pete Jones


ABOUT


Pete Jones wagt einen neuen Blick auf das Geld und kreiert - aus Welt Banknoten - Kunst.

 

Auf seinen Reisen durch die Welt schaut er sich an, was hinter dem Geld steckt. Zunächst dokumentiert er den unterschiedlichen Umgang mit Geld in den verschiedenen Kulturen und beginnt schließlich Welt Banknoten auf eine spezielle Weise zu fotografieren. Daraus entstehen Kunstwerke, die die Facettenhaftigkeit 'des schönen Scheins' sichtbar machen. Seine Arbeitsweise ähnelt der eines Bildhauers, der eine neue Skulptur erschafft indem er alles überflüssige des Steins wegschlägt. Auch Jones lässt bei seinen Fotografien alles überflüssige weg und fügt den Banknoten nichts hinzu. Aus dieser speziellen Arbeitsweise enstehenden MAKRO MONEY Werke, die Dinge zum Vorschein bringen, die man im alltäglichen Umgang mit den Banknoten nicht bemerkt.

 

Winzige Details, exotische Landschaften, politisch-historisch Ereignisse, Köpfe bedeutender Persönlichkeiten, Könige und Despoten oder einfach nur surreale, bunte Fische. Jones nähert sich seinem Gegenstand mit höchster, fast chirurgischer Präzision. Doch er nimmt keine Eingriffe vor, sondern bemüht sich „nur“ um eine bessere Wahrnehmbarkeit des Geldes und erschafft damit eine neue, nie da gewesene Sichtweise auf die Schönheit von Banknoten und Facettenhaftigkeit von Geld.


Wie kamen Sie auf die Idee Banknoten zu fotografieren?
Auf Reisen habe ich schon immer den unterschiedlichen kulturellen Umgang mit Geld fotografisch dokumentiert. Als Kameramann bin ich weltweit unterwegs. Dann kam die Lehman Brothers Pleite 2008 und es begann eine Weltwirtschaftskrise. Alle sprachen plötzlich über Geld, wie es funktioniert, oder auch nicht funktioniert. Für mich lag es nahe sich den Gegenstand, worum es ging, nämlich das Geld - genauer anzuschauen. Und so traf die Makro- Fotografie auf die Makro- Ökonomie. Es gibt hunderte Meter Bücherregal zum Thema Geld. Doch weder Aufklärung, Kriege, Revolutionen oder der technische Fortschritt konnten z.B. die Armut in der Welt beseitigen. Das Geld unter einem anderen Aspekt und unbefangen zu betrachten war der Ansatz.

Es zeichnet sich ja ab, wie stark die Krisen der Welt die bisherigen Gewohnheiten und Vereinbarungen des Zusammenlebens infrage stellen. Wie wirkt sich das auf die Kunst aus?


Hinter dem Geld steht ja eine Kulturleistung, es rein ökonomisch zu betrachten greift m.M. zu kurz. Die weltweiten Krisen sind komplex und die Probleme lange bekannt, auch Lösungsmöglichkeiten werden benannt. Was scheinbar fehlt ist der Mut zu begreifen was wir wissen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Oftmals scheint eine Umsetzung am Thema der Finanzierung zu scheitern. Und da kann Kunst mit neuen Sichtweisen einen Beitrag leisten. Kunst an sich erfüllt keinen Zweck, aber wenn sie so wollen, kann die Kunst eine Anschubfinanzierung für den Geist sein.

 



WER IST PETE JONES ?


 

Pete Jones kommt in der Mainmetropole zur Welt und entdeckt durch Zufall die Faszination der Fotografie. Begeistert von der Zeichentrick Kinderserie "Herr Rossi sucht das Glück" beginnt er seine Reise zunächst als Musiker. Er tingelt eine zeitlang durch die Welt, beginnt als Autodidakt zu Filmen und schliesst das Studium der Frankfurter Schule erfolgreich ab. Nach eigener Aussage ist er gerne Nachts`unterwegs`.

Zur Zeit arbeitet er an der auf drei Hauptteile angelegten Sammlung Jones, die seine Arbeit mit verschiedenen fotografischen Apparaten dokumentiert. Die Sammlung Jones ist eine künstlerische Plattform und veröffentlichte bisher musikalische, filmische und fotografische Arbeiten. Pete Jones zeigt seine Arbeiten mit Buchprojekten, Internetauftritten und Ausstellungen. Für private Sammler fertigt Pete Jones Originaldrucke in kleinen limitierten Auflagen.

„Ich bin ein Sammler; eine Art Fotosoph und Hipstamatiker.“

 

Die Sammlung Jones entsteht, so beschrieb es der Künstler einmal, zunächst aus Langeweile heraus. Pete Jones übt den Blick auf das Zufällige, Unschöne, Nebensächliche – er fokussiert das Noch-nie-ins-Auge-Gefasste, bzw. die Brüche rechts und links der alltäglichen Realität. Sein künstlerischer Beitrag ist das Sortieren und Zusammenfassen des Materials, das sich im Laufe der Zeit angesammelt hat.

 

Von Anfang an arbeitet Pete Jones in den Disziplinen bildender und darstellender Kunst,  trans- und interdisziplinär. Bevorzugt in der Synergie der Künste mit denen der Wissenschaften.
 
Die Person Pete Jones.

Pete Jones ist ein freischaffender Künstler. Der Name ist ein Pseudonym, zusammengesetzt aus den Vornamen der beiden ersten Unterstützer, die seit Beginn an den Künstler, seine Werke und "Die Sammlung Jones", geglaubt haben.

 

 

 


ZITATE 


von Pete Jones aus dem Fotobuch: MAKRO MONEY – DER SCHÖNE SCHEIN (leider vergriffen)

"Geld rein ökonomisch zu betrachten greift meiner Meinung zu kurz."

" ... unabhängig davon, ob Menschen in einer Demokratie, einer Diktatur, im Sozialismus oder im Kapitalismus leben, und unabhängig davon, welche Religionen sie ausüben, gehandelt und bezahlt wird mit Geld. Irgendwann habe ich angefangen gezielter hinzuschauen und begann Weltbanknoten auf eine spezielle Art zu fotografieren." 

"In vielen Ländern ist eine Entwicklung zu beobachten, als ob die Demokratie an das Kreuz genagelt wird. Oft wird dies mit ökonomischen Gründen / Zwängen legitimiert. Aber wielange sich eine wirtschaftlich vernetzte Welt Armut noch leisten kann ist m.E. abhängig von der Geisteshaltung. Ob Demokratie in hochverschuldeten Staaten überhaupt funktionieren kann, diese Antwort liegt im Triptychon verborgen.

"Mit der Lehman Brothers Pleite startete 2008 eine Wirtschaftskrise und alle sprachen plötzlich über Geld. Wie es funktioniert, oder auch nicht funktioniert. Es gibt hunderte Meter Bücherregal zum Thema Geld. Doch weder Aufklärung, Kriege, Revolutionen oder der technische Fortschritt konnten bisher die Armut in der Welt beseitigen. Das Geld unter einem anderen Aspekt und unbefangen zu betrachten war der Ansatz."

"Geld und Kunst eint, dass der Symbolwert den Materialwert immens übersteigt."




"Makros heißt im griechischen `groß`. Die Makroökonomie beschäftigt sich daher beispielsweise mit dem großen Ganzen, mit den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen also. Doch was ist `Makro Money`? Das ganz große Geld? Fast." Frank Stocker / Welt

"Her Majesty was interested to hear about yout project and to know you have created a series of works on the theme `THE QUEEN; THE ART AND THE MONEY`" Lady in Waiting / Buckingham Palace

„Von wegen schnöder Mammon: Ein Frankfurter Fotograf durchleuchtet Banknoten und erschließt Bedeutungsebenen jenseits
des Marktwerts. Die Kunst von Pete Jones ist auch ein Versuch, das Geld selbst zu erklären.“ Karin Kimpel | HR

"Wir sind abhängig von dieser Natur wie wir abhängig sind von diesen Geldscheinen heute, aber wir brauchen da eine andere Kombination von den Beiden. Wir brauchen Beides und es steht eine Ästhethik, eine Schönheit und Kulturleistung dahinter und jetzt müssen wir das Beides kombinieren. Alles was in diese Richtung anregt auch zu überlegen, was ist jetzt Geld für die Natur, ist das ein Zerstörer – aber auf der anderern Seite brauchen wir das wieder für den Schutz –, all das sind wichtige Elemente und deshalb finden wir die Ausstellung  (`Overview`)eine Klasse Idee."

Dr. Christof Schenck / Geschäftsführer Zoologische Gesellschaft Frankfurt, ZGF

"Frankfurt ist nicht nur die Stadt der Banken und Broker. Frankfurt ist auch die Stadt der Kreativen, die Stadt der Künstler. ... Das sanfte Lächeln umspielt von bunten Fischen - auf den ersten Blick scheint das Bild der Queen keinen Sinn zu ergeben. Aber es handelt sich nicht um eine Fotomanipulation, wie der Frankfurter Künstler Pete Jones in seinem Atelier erklärt. ... Auf die Idee dafür kam Jones auf seinen Reisen. Der in Frankfurt geborene Fotograf war fasziniert davon, wie unterschiedlich die Menschen mit ihren Geldscheinen umgingen: «Manche kleben sie, manche tackern sie; ganz anders als bei uns, wo man darauf achtet, dass ja kein Eselsohr entsteht." Enrico Sauda / FNP

"Weil Fotografieren völlig banal geworden ist. Weil sich heute (fast) alle endlos in Fotos spiegeln, sich schöner machen, interessanter, sich mit Klischees schmücken oder selber ein einziges Klischee sind, vor allem als Selfie-Ich. Und Pete Jones? Was hat er damit zu tun? Weil er sich bemüht, mit seinen Fotos dem Konventionellen zu entwischen, indem er Risse sucht in der medial konditionierten Wahrnehmung. Weil er auf entdeckungsfreudige Weise einfangen möchte, was durch diese Ritzen und Spalten als Noch-nicht-Definiertes hindurchschimmert."

Anna Keller- Baumgarten / Berlin